Wie baue ich Yoga und Achtsamkeit in meinen Alltag ein?

 

Ich möchte Dir helfen, jeden Tag etwas Yoga, Selbstliebe und Achtsamkeit in deinen Tag einzubauen.

Yoga bedeutet für mich, nur ich, mein Körper, mein Geist, meine Seele und meine Matte. Das soll heißen, ich schaue nicht nach rechts und links, wie biegsam ist die auf der Matte neben mir, wie kann sie die Asana halten etc. 

Hier geht es endlich mal nicht um „wie gut bin ich“ – sondern nur um mich, mein Wohlbefinden und mein Gefühl. Ich möchte meinem Geist zuhören und das kann ich nur, wenn ich mich auf dieser kleinen Matte auf mich im Ganzen einlasse. Daraus wiederum entsteht Selbstliebe, die für mich unerlässlich ist, um Liebe schenken und annehmen zu können.

Doch nicht immer hast Du Zeit, dich für 90 Minuten ganz auf diese eine Sache zu konzentrieren. Deswegen möchte ich dir heute zeigen, wie Du Yoga in deinen Alltag einbauen könntest. Denn Yoga bedeutet nämlich nicht nur, die Zeit auf der Matte, sondern auch: Achtsam mit sich und seinen Mitmenschen zu sein, sich wertzuschätzen und auf sich zu achten.

Hier ein Vorschlag von mir für Dich, wie deine nächste Woche aussehen könnte, um mehr Achtsamkeit und Selbstliebe in dein Leben zu bringen.

Guten Morgen, liebes Ich

Versuche nach dem Aufstehen noch eine Minute im Bett liegen zu bleiben, recke und strecke dich in alle Richtungen. Spüre wie müde und steif sich dein Körper so kurz nach dem Aufwachen anfühlt und schenke ihm Beachtung. 

Setze dich nun langsam an die Kante deines Bettes und  hebe deine Arme einatmend über die Seite nach oben und ausatmend – senke sie über die Seite wieder ab. Das machst du ein paar Mal in deinem eigenen Atemrhytmus und achtest darauf, dass deine Ausatmen etwas länger ist als deine Einatmung.

Auf in den Tag

Jetzt stehst Du auf und machst dir ein großes Glas warmes Wasser. Wenn du hast, kommt noch ein Schuss Zitronen Saft hinzu und ein paar Scheiben frischer Ingwer. Das warme Wasser versorgt deinen Körper nach der Nacht mit ausreichend Flüssigkeit und regt Deine Darmtätigkeit an. Ingwer regt noch zusätzlich deine Gallenflüssigkeit an und Zitronensaft schenkt Dir schon am Morgen viel Vitamin C.

Setzte dich hin und nimm dir eine Minute Zeit das Glas auszutrinken. Du kannst dabei die Augen schließen und spüren, wie das Wasser durch den Mund in die Speiseröhre und in den Magen fließt.

Gönne Dir zum Frühstück eine leckere Kurkuma-Milch. Das Rezept dazu findest Du hier http://mirisway.de/kurkuma-lattegoldene-milch-gesundheit-to-go/

Wasser auf deiner Haut

Unter der Dusche achtest Du heute mal ganz genau auf die Temperatur des Wassers – achte darauf, wie es über deine Haare, deinen Körper läuft, konzentriere dich auf den Duschschaum, mit dem Du dich einseifst. Toll sind Dpfte die entspannen, wie z.B.. Lavendel oder Hopfen

Genau die gleiche Aufmerksamkeit schenkst Du dir, wenn du dich nach dem Duschen eincremst. Genieße, wie Du deinen Körper mit einen wohlriechenden Creme versorgst. Atme den Duft ein und lasse deinen Atem dabei fließen.

Gesundes Naschen 

Wenn Du im Laufe des Tages Hunger verspürst, es aber noch nicht Zeit für das Mittagessen ist, greife doch mal zu Studentenfutter. In den Nüssen steckt viel Magnesium (gut gegen Stress), Kalium und  gesunde Fette, die wichtig für das Herz sind. Der Zucker aus den Trockenfrüchten gibt dir einen Zucker Schub auf die gesunde Art und Weise. Ich habe immer ein Glas Studentenfutter bei der Arbeit dabei, für den kleinen Hunger zwischendurch.

Das lange Sitzen am Schreibtisch in unserem Arbeitsalltag kann schnell Verspannungen in unserem oberen Rücken, Schulter und Nackenbereich verursachen. Hier zeige ich Dir, wie du auch auf dem Bürostuhl ein paar Yogaübungen machen kannst, um diesen Bereich wieder aufzulockern. Einen leichten Mittagssnack findest Du dort auch. http://mirisway.de/yoga-quicki-und-was-leckeres-fuers-buero/

Am Abend mache ich gerne noch einen langen Spaziergang mit Bella, in letzter Zeit mache ich dabei Gehmeditation. Ich suche mir einen ruhigen Abschnitt, wo sie frei laufen kann und ich gehe ganz langsam und lege meine Aufmerksamkeit auf meine Schritte. 

Ich spüre, wie die Füße abrollen, wie meine Fußmuskeln arbeiten und wie sie die Erde berühren. Dabei lasse ich meinen Atmen fließen und konzentriere mich für ca. fünf Minuten nur auf das Gehen. Danach fühle ich mich immer entspannt und ruhig. Vielleicht ist das ja auch was für dich.

Zu essen mache ich mir am Abend gerne etwas leichtes, aber doch Nährendes. Z.B eine Suppe, ein Gemüsecurry oder eine Quinoa-Pfanne.

Schreib alles Schöne auf

Am Abend habe ich mir angewöhnt, ein Tagebuch zu führen. Doch in mein Tagebuch dürfen nur schöne Dinge. Ich schreibe auf, was Schönes am Tag passiert ist. Und damit meine ich nicht immer die großen Dinge. Manchmal reichen auch schon die kleinen Dinge, wie das Scheinen der Sonne oder ein Lächeln auf der Straße. 

Und ich schreibe mir mindestens eine Sache auf, von der ich der Meinung bin, dass ich sie an diesem Tag richtig toll gemacht habe. Es geht mir darum, mein Gehirn so kurz vor dem Schlafengehen auf „Positiv“ zu programmieren, um glücklich und ruhig einschlafen zu können.

Natürlich sieht auch bei mir nicht jeder Tag so aus, aber ich versuche immer wieder Teile davon in meinen Alltag einzubauen. Das klappt super. 

Am Anfang dachte ich, dass das alles immer ganz lange dauert, das ist aber nicht so, dadurch, dass Du die Dinge mit Achtsamkeit ausführst, hast Du das Gefühl viiieeeellll mehr vom Tag zu haben, da Du nicht einfach nur durch den Tag hetzt und die Handlungen einfach abspulst.

Probiere es mal aus.

Ich hoffe, meine kleine Achtsamkeitsübungen für den Alltag helfen dir.  Was für Tipps hast Du, um deinen Alltag Achtsamer zu gestalten?

bleib gesund

Deine Miri

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