„Restemittwoch“

Gekochte Kartoffeln und Möhren sind für mich das typische Strohwitwen-Essen. Das kommt ziemlich oft, wenn ich nur für mich koche, bei mir auf den Tisch. Denn seitdem ich mal eine Basen-Kur gemacht habe, habe ich dieses einfache Essen sehr zu schätzen gelernt. Meist koche ich etwas mehr, so dass ich am nächsten Tag auch noch was davon habe – und Bella bekommt natürlich auch immer was in ihr Essen gemischt.

Manchmal koche ich aber so viel, dass ich dann doch am dritten Tag keine Lust mehr darauf habe – und dann lasse ich mir etwas Leckeres aus den Resten einfallen. Weil Wegwerfen kommt für mich nicht in Frage.

Hier also meine Idee für die Resteverwertung aus gekochten Kartoffeln und Möhren.

 

 

„Möhren-Kartoffel Burger im Dinkel-Walnuss Brötchen“

Das Rezept ergibt ca. 5 Burger

Für die Brötchen:

450 g Dinkelmehl

1 Päckchen trockene Hefe

320 ml warmes Wasser

1,5 TL Salz

70 g Walnüsse

1 EL getrockneter Thymian

 

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem Teig kneten. Für ca. 2 Stunden  an einem ruhigen, zugfreien und warmen Ort mit einem Geschirrhandtusch abgedeckt gehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und dann aus dem Teig einfach 4-5 große unordentliche Brötchen formen. Ab aufs Blech und für ca. 15 Minuten backen.

Ich pieke immer mit einen Holzspieß während des Backens hinein, um zu schauen, ob die Brötchen drinnen schon durchgebacken sind. Wenn noch feuchter Teig am Stäbchen klebt, dann brauchen sie noch ein paar Minuten.

Oft stelle ich einfach die letzten Minuten den Ofen aus und nutze die Resthitze.

Wenn die Brötchen fertig sind, herausnehmen und abkühlen lassen.

 

„Möhren-Kartoffel Burger“

 

Rezept für ca. 4-5 Stück

 

Ca. 10 kleine gekochte Kartoffeln mit Schale  und 2 große gekochte Möhren  (am besten vom Vortag)

200 g Dinkelflocken

100g Dinkel Semmelbrösel

Ein halbes Bund Blattpetersilie

0,5 TL Kreuzkümmel

Salz, Pfeffer

 

Möhren, Kartoffeln, Dinkelflocken und die Semmelbrösel  im  Mixer oder mit sehr kräftigen Händen zu einem Brei/Teig durchmixen. Wenn die Konsistenz noch zu weich ist, mit etwas Dinkelflocken nachhelfen.

Die Petersilie klein hacken und unterheben.

Mit den Gewürzen abschmecken.

Alles mit den Händen zu Burger formen und in einer heißen Pfanne mit Kokosöl ausbacken. Wenden und immer wieder kontrollieren, dass sie nicht anbrennen.

Wenn die Burger fertig sind, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Fertig zum Belegen.

Ich habe das Brötchen dann mit sehr leckerem gekauften Mangochutney bestrichen und mit Rucola belegt. Noch mit etwas Meersalz und frischem Pfeffer abschmecken und guten Appetit. Das war ein Fest sage ich euch. So lasse ich mir Reste schmecken und ich hoffe Ihr auch bald.

Das Olivenöl ist zur Zeit mein Lieblingsöl und hat es in meinen Beilagensalat geschafft. Sehr lecker.

 

Was zaubert Ihr aus euren Resten so? Lasst es mich wissen! Ich freu mich.

 

Und jetzt wünsche ich euch noch einen grandiosen Mittwoch

 

Eure Miri

bleibt gesund

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6 Kommentare

  1. Liebe Miri,

    Ein tolles Resteessen Rezept und so gesunde Burger kann man ohne schlechtes Gewissen verdrücken:-)
    Bei uns gibt es meistens nur sehr wenig Reste ( denn meine Männer sind gute Esser *kicher)
    Liebe Grüßle
    Melanie

    1. Hihihi. Ja, ,mein Vater hat früher auch immer alles von uns Kindern aufgegessen…Ich finde Gemüseburger gehen einfach immer…Lg Miri

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