Mit Yoga und Primavera abends besser in den Schlaf kommen

 

In unserem Alltag geht es oft hektisch und schnell zu. Die Zeiten der ständigen Erreichbarkeit machen unser Leben oft so anstrengend, dass wir am Abend Schwierigkeiten haben unseren Kopf runterzufahren und ihn auf Ruhe zu polen.

Und dann kommt ja noch der normale Wahnsinn des Alltags. Job, Kinder, Ehemann, Familie, Freunde, Hobbys, HAUSHALT… und uns Frauen reicht das ja immer noch nicht. Es kommen noch ständige Fragen wie „Ernähre ich mich richtig?“ „War meine Reaktion da jetzt angebracht?“ oder „Wie kann ich noch zwei Kilo abnehmen und lasse ich mir jetzt auch diesen tollen neuen Haarschnitt von Schauspielerin XY schneiden um dann ein erfüllteres und glücklicheres Leben zu führen?“ hinzu.

Ich könnte die Liste wahrscheinlich noch lange fortführen und es bedarf einiger Übung und Disziplin aus dem Rad des immer Onlineseins und Multitaskings herauszukommen.

Denn eines bewirkt unser vollgestopfter Terminkalender/ Kopf auf alle Fälle: Wir kommen nur noch schwer zur Ruhe – und oft leidet der Schlaf darunter. Was dann zu einem Teufelskreis führt, denn ein Tag nach einer durchwachten Nacht ist noch anstrengender und der Stresspegel steigt immer mehr.

Doch es gibt eine gute Nachricht: Mithilfe einiger Übungen kannst du lernen, den Kopf und den Stress runterzufahren.

Ich will dir heute meine Tipps verraten, um abends besser zur Ruhe zu finden.

Als erstes, musst du für Dich Prioritäten setzen und das ist das Schwierigste. Denn: Du brauchst für meine Übungen nicht länger als 20 Minuten am Abend – doch ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man sich einreden kann, diese 20 Minuten nicht zu haben. Da muss die Waschmaschine noch ausgeräumt werden, das Essen für den nächsten Tag vorbereitet werden, die beste Freundin noch unbedingt angerufen, der Blogpost ganz dringend noch zu Ende geschrieben, der Krimi geschaut, die Küche aufgeräumt, das Meeting vorbereitet, die Schultasche für die Kinder gepackt, etwas im Netzt recherchiert, der Urlaub gebucht, nochmal schnell bei Instagram geschaut… werden und und und…. Auch hier könnte ich ewig weiter machen.

Und auch, wenn ich wirklich jedes dieser Argumente nachvollziehen kann, muss ich Dir sagen: Du hast diese Zeit, wenn Du sie Dir wirklich nehmen willst. Und ohne den festen Willen, dir am Abend diese 20 Minuten freizuschaufeln und lieber darüber zu reden, Zeit NICHT hast…wird das nix mit uns beiden 😉

Also…. Als allererstes sorge ich dafür, schon eine Stunde bevor es ins Bett geht, etwas runterzufahren. Das heißt: Computer und Handy weglegen, Fernseher ausmachen oder nur etwas leichtes ohne großen Anspruch wie eine Dokumentation laufen zu lassen. Na klar lebe ich nicht alleine… und auch wenn mein Mann den neuesten Tatort sehen will, setze ich mich halt nicht mit aufs Sofa sondern, tüttel etwas für mich rum. Ich gieße mir schon mal einen schönen entspannenden Tee ein, am besten mit Zusätzen aus Lavendel, Hopfen und/oder Baldrian. Das bringt mich schon mal im Voraus etwas runter.

Danach gehe ich ins Bad und mache mich schon mal fertig. Wenn ich hierbei schon etwas Entspannungsmusik höre, komme ich schon in die ruhige Stimmung, die ich zum Schlafen brauche. Da findest du bei Youtube ganz viel.

Und jetzt heißt es, ab auf die Yogamatte für ein paar kleine Übungen:

Zu allererst gehe ich in die Kindhaltung. In dieser Haltung wird schon mal der ganze Körper beruhigt. Ich fühle mich dabei wohl, mein Atem fließt und ich entspanne, mein Blutdruck wird sanft gesenkt. Dabei nehme ich wahlweise die Arme nach vorne um meine Wirbelsäule einmal in ihrer vollen Länge zu strecken oder an die Seite meiner Beine, um meinen Rücken schwer werden zu lassen.

 

 

Meine Beine habe ich leicht gegrätscht damit mein Bauch locker dazwischen liegen kann und nicht massiert wird, das würde nämlich mein Sonnengeflecht aktivieren und mich wacher machen.

Meinen Kopf lege ich auf dem Boden ab. Du kannst dir zur Unterstützung einen Yogablock oder deine Hände unter die Stirn legen. Wichtig ist hier, dass dein Nacken nicht überstreckt ist.

Die zweite Übung ist die sitzende Vorbeuge.
Vorbeugen sind unter anderem dafür da, loszulassen, Geduld und Hingabe zu üben.
Hierfür setze ich mich mit gestreckten Beinen auf den Boden. Ich ziehe mein Sitzfleisch unter meinen Po-Backen etwas zur Seite, damit meine Sitzbeinhöcker einen besseren Halt auf der Yogamatte haben.

 

 

Nun setze ich wieder mein Mula Bandha wie, das ich Dir hier gezeigt habe. Nun richte ich meine Wirbelsäule von der Lende bis in den Nacken auf. Mein Kopf ist in der Verlängerung der Wirbelsäule, mein Kinn zieht sanft zum Brustbein. Meine Füße sind geflext. Nun atme ich ein und hebe dabei meine Arme über die Seite, ausatmend beuge ich mich mit GERADEM Rücken über meine gestreckten Beine. Dabei achte ich darauf, dass mein Kopf in der Verlängerung der Wirbelsäule bleibt und der Rücken nicht rund wird.

 

Hier halte ich für ein paar tiefe Atemzüge inne. Mit der Einatmung strecke ich meine Wirbelsäule immer etwas in die Länge, ausatmend senke ich mich etwas weiter über meine Beine. Bei Problemen in der Lendenwirbelsäule, lieber auf diese Übung so verzichten.

Jetzt kommt meine dritte kleine Übung:
Ich lege mich mit aufgestellten Beinen hin, hebe mein Gesäß und lege mir einen Yogablog flach darunter. Vielleicht musst Du mit der Position des Blogs etwas herum probieren, bis es für dich bequem ist.

 

 

Nun hebe ich meine Beine nach oben. Meine Arme liegen mit den Handflächen nach oben sanft neben meinem Oberkörper auf dem Boden auf. Diese Übung wirkt verjüngend, das Blut läuft aus meinen Beinen Richtung Herz und entlastet dieses, da es selber nicht mehr so stark pumpen muss. Bei Problemen mit Bluthochdruck, diese Übung lieber so nicht ausüben. So bleibe ich jetzt ca. 2-3 Minuten liegen und lasse meinen Atem fließen und komme zur Ruhe.

 

Zum Abschluss meiner Yogaeinheiten gibt es immer eine kleine Meditation. Ich setze mich in einen bequemen Sitz hin und atme achtsam. Hierbei achte ich darauf, dass meine Ausatmung immer doppelt so lang ist wie meine Einatmung. Gedanklich sage ich mir einatmend „ ich bin ruhig“ und ausatmend „ und gelassen“. Diese Meditation geht ca. 3-5 minuten. Danach fühle ich mich entspannt, ruhig und bereit ins Bett zu gehen.

 

Primavera hat mir zum Test zwei Produkte ihrer neuen Schlafwohl – Sleep – Therapy Linie zugeschickt: Ich habe sie meiner strengen bringt-sie-wirklich-was-Kritik unterzogen und finde sie wirklich hilfreich, um noch besser in den Schlaf zu finden.

 

 

Beide Produkte enthalten Neroli – ein ätherisches Öl aus Orangenblüten, das wirkt endkrampfend und anti-depressiv -sowie Lavendelöl, das beruhigend auf den Geist wirkt und somit den Schlaf fördert.

Ich finde den Geruch total schön.
Das Kissenspray sprühe ich mir kurz vor dem Zubettgehen auf mein Kissen – und wenn ich mich dann hinlege, genieße ich den sanften Duft, der dabei in meine Nase steigt.
Das Balm reibe ich mir auf meine Schläfen und auch etwas auf meinen Brustkorb. So entfaltet sich der Duft optimal und ich schnuppere ihn, bis ich einschlafe.

Ich hoffe, meine kleinen Tipps konnten dich inspirieren und Du hast vielleicht Lust, auch wieder mehr dafür zu sorgen, besser in den Schlaf zu kommen. Denn ausgeschlafen ist der Tag gleich viel schöner, produktiver und entspannter.

Damit Du auch die schlaffördernde Wirkung der Primavera – Sleep – Therapy ganz schnell spüren kannst, verlose ich das Balm und das Kissenspray. Du musst mir nur einen Kommentar hier unten hinterlassen und dann entscheidet das Auswahlverfahren…

Jetzt wünsche ich Dir einen wunderschönen Sonntag und eine noch bessere Nacht später.

Deine Miri
bleib gesund

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10 Kommentare

  1. Liebe Miri,
    ich habe mir auf deinen Rat hin bzgl. der Wetterfühligkeit direkt das Lavendel Roll-On von Primavera bestellt und ich finde es wirklich angenehm! Sehr gerne würde ich auch die Sleep Therapy Produkte ausprobieren und hüpfe deshalb in den Lostopf!😀
    Sonnige Grüße
    Kirsten

  2. Liebe Miri!
    Der Frühling und der wunderbare Sonnenschein tagsüber setzt unglaublich viel Energie in mir frei. Zudem liebe ich meine tägliche morgendliche Yoga-Viertelstunde.
    Aber entspannt durchschlafen? Leider eher selten. Das Gedankenkarusell dreht sich…
    Ich werde mir diese abendliche Zeit nehmen – für mich – Deine Worte und Tipps kommen wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt.
    Gern würde ich auch die Wirkung der Primavera-Artikel testen!
    Liebe Grüße!

  3. Liebe Miri,
    ein toller und vor allem hilfreicher Post! Mir fällt es oft schwer, abends zu entspannen und zur Ruhe zu kommen!
    Ich werde deine Yoga Übungen auf jeden Fall ausprobieren und hoffe, das ich in Zukunft morgens wieder ausgeschlafen bin.
    Liebe Grüße und dicken Drücker
    Tina

  4. Liebe Miri,
    genau so ist es! Du musst dir einfach die Zeit nehmen! Was gibt es wichtigeres, als das eigene Wohlbefinden!? Ich benutze zur Zeit das Lavendelöl von Primavera. Ein bis zwei Tropfen auf das Kopfkissen und es beruhigt mich ungemein. Gerne würde ich die neuen Primavera-Produkte testen und hüpfe mit in den Lostopf!

    Dir eine schöne Zeit und herzliche Grüße

    Sandra

  5. Liebe Miri, die Yoga Übungen werde ich mal ausprobieren. Es fällt mir abends wirklich schwer runterzufahren.
    Das Kissenspray habe ich mal als Probe für die Mädels gehabt-natürluch nicht für mich. Der Balsam klingt sehr interessant. Ich wünsche dir einen schönen Tag, liebe Grüße Nicole

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