Komm´ mal runter – Meine Meditation

 

Ich liebe es, es mir so richtig gemütlich zum Yoga und Meditieren zu machen. Gerne mit viel Kerzen und sanftem Licht.

Meine neu Entdeckung unter den Kerzen, sind die von „Upwinedcandles“ vom Hamburger Upcycling Designer Marco Heß.

 

 

Er zaubert aus alten Weinflaschen wunderschöne Kerzenhalter. Gefüllt mit 100 Prozent gentechnikfreiem Sojawachs und natürlichen ätherischen Ölen ist jede Kerze ein Unikat – und vegan.

 

 

Ich habe mich für den Duft „Into The Wild“ entschieden, sie riecht für mich nach einer Mischung aus Wald und Strand. Traumhaft. Ich liebäugle aber auch schon mit der, die nach Rosmarin duftet. Gefunden habe ich diesen Schatz in dem unglaublich bezaubernden Laden, der lieben Wiebke Kiß in Eutin.  Sie verkauft ein liebevoll ausgesuchtes Sortiment an besonderen Dingen. Hier der Link zu Ihrem Laden http://wiebkekiss.de/

 

Mit so einem zarten Duft im Raum möchte ich euch heute erzählen, wie ich meditiere.

 

  1. Ich versuche morgens direkt nach dem Aufstehen und abends vorm ins Bett gehen zu meditieren.
  1. Ich nehme mir immer so ca. 5-10 min Zeit.
  1. Ich höre dabei tagesformabhängig Meditationmusik oder stelle mir einen Wecker auf die Länge der Meditation (auf Youtube gibt es im Übrigen tolle Meditationmusik).

 

 

  1. Ich sorge dafür, ungestört zu sein. Der Raum sollte angenehm temperiert sein und genug frischen Sauerstoff enthalten.

Oft mache ich im Anschluss an meine Yogapraxis.

  1. Ich fange immer mit der Wechselatmung an. Das ist eine Atemübung aus dem Yoga.

Hier findest du eine genaue Anleitung zu dieser Übungwww.yoga-vidya.de/de/asana/wechselatmung.html. Das mache ich so ca. 3 Minuten.

  1. Jetzt erst fängt die eigentliche Meditation an. Ich atme entspannt und ruhig. Dabei lasse ich den Atem fließen. Das empfinde ich als sehr wichtig. Früher habe ich immer gaaanz tief ein und ausgeatmet und mir das immer zur Vorgabe gemacht. Aber ich habe für mich festgestellt, dass das nicht so entspannend wirkt. habe. Doch jetzt, wo ich den Atem einfach fließen lasse – das heißt, ich atme so wie ich einfach atme – komme ich viel besser zur Ruhe.
  1. Dabei stelle ich mir immer ein helles Licht -ähnlich dem Sonnenlicht – direkt auf meiner Stirn zwischen meinen Augen vor.
  1. Meine Hände halte ich entweder locker in meinem Schoss, oder lege sie auf den Knien ab.
  1. Nun versuche ich, nur meinem Atem zu lauschen. Wenn Gedanken aufkommen – was auf jeden Fall passiert – habe ich früher immer versucht, sie krampfhaft weg zu drücken. Aber dadurch wurden sie nur stärker.

 

 

Jetzt registriere ich den Gedanken und betrachte ihn kurz, so als würde ich von außen auf ihn raufschauen und lasse ihn dann wieder weiter ziehen. Wie eine Wolke.

  1. Wenn die Zeit, die ich mir vorgenommen habe, vorbei ist, atme ich noch ein bis zwei Mal wieder tiefer ein und aus, öffne langsam die Augen und freue mich auf den Tag oder auf die Nacht.
  1. Ich sage dann einmal laut zu „Namaste“ mir, was so viel bedeutet wie “ Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir“.

 

Manchmal kommt es vor, dass es mir sehr schwer fällt, meine Gedanken zu beruhigen, weil ein Gedanke nach dem anderen herangeflogen kommt. Dann nehme ich es einfach so hin und sage mir: “ So geht es auch“. Das so hinzunehmen habe ich lange geübt und dabei hat mir das Buch: „Gelassenheit beginnt im Kopf“, von Thomas Hohensee sehr geholfen.

 

Ich liebe das Gefühl nach der Meditation und bemerke danach immer schon eine Veränderung an mir.

Ich fühle mich ruhiger, klarer und weniger aufgeregt.

Mittlerweile meditiere ich auch lange genug, um eine langfristige Wirkung zu spüren. Ich habe es geschafft, die Meditation mit in meinen Alltag zu nehmen. Denn sie entspannt und wirkt sich nachhaltig beruhigend auf das Gemüt aus.

Natürlich schaffe auch ich es nicht, immer ruhig und gelassen zu bleiben, aber die Welle, die ausschlägt, ebbt viel schneller wieder ab, als zu Zeiten vor meiner regelmäßigen Meditation.

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und ermutigen, das Meditieren auch mal zu probieren. Ihr findet dazu in den Buchhandlungen oder im Netz jede Menge Anregungen. Und auch Anleitungen für Einsteiger, schaut da zum Beispiel mal bei YouTube ein. Es gibt auch gute Meditations-Apps, die Ihr Euch aufs Handy laden könnt.

Jetzt wünsche ich euch noch einen meditativen, ruhigen, entspannten und glücklichen Sonntag.

 

Eure Miri

bleibt gesund

 

 

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4 Kommentare

  1. Liebe Miri,

    Die Kerzen sehen sehr hübsch aus. Vielen Dank für diesen Anstupser! Ich müsste mich auch mal wieder intensiver damit beschäftigen denn es tut wirklich so gut!In den letzten Monaten habe ich da irgendwie total den Faden verloren:-((

    Liebe Grüßle
    Melanie

    1. Mir passiert es auch immer mal wieder, dass ich da mal den Faden verliere…doch ich werde immer besser darin wieder loszulegen und die Pausen werden immer kürzer. Durch die tägliche Yogapraxis wird es mir auch erleichtert, da mache ich es dann immer einfach im Anschluß. Drücke Dich und bleibe dran. Lg Miri

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