Eine Yogastunde aufbauen

yoga

 

 

Als ich mit meiner Yogaausbildung angefangen habe, dachte ich noch ich würde es nur für mich machen. Um mich weiter zu entwickeln, tiefer in die Materie einzutauchen, ein besserer Yogi zu werden. Diese Gründe sind auch für mich heute noch die besten Gründe mit der Ausbildung anzu fangen…doch davon ab, hatte ich mir noch nicht so richtig vorgestellt, wie es ist  zu unterrichten. Doch was soll ich hier schreiben. Sobald ich erzählt habe das ich diese Ausbildung mache…kamen auch schon die ersten Anfragen nach Unterricht. Ich habe dann auch ganz schnell richtig Bock bekommen zu unterrichten und habe einfach gesagt:Yo, mache ich.! Doch wie??? Einfach drauf los ohne mir vorher Gedanken zu machen oder ganz streng einen Plan verfolgen. Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden. Ich bin jemand der sich gerne vorbereitet…ich kann zwar auch spontan sein, aber gerade Beruflich mag ich am Anfang vorbereitet sein, da mich sonst auch gerne meine Aufregung ausbremst…und das wollte ich ja nicht. Also habe ich mir überlegt wie soll meine Yogastunde aufgebaut sein. Im Netzt findet man zahlreiche Anleitungen dazu…ich habe mir viel angeschaut, war aber immer nicht so richtig damit glücklich. Dann habe ich mir überlegt, was will ich mit der Yogastunde erreichen…Meine Schüler glücklich machen. Ich möchte das sie nach meiner Stunde etwas entspannter sind, dass sie sich besser fühlen, liebevoll und achtsam mit sich umgegangen sind.

Also habe ich einfach die Stunde gegeben , wie ich sie selber zuhause für mich mache. Schließlich möchte ich ja auch meine Persönlichkeit mit einbringen und nicht unauthentisch einfach etwas runterleiern. Und das war eine SEHR gute Entscheidung.

Doch wie bin ich vorgegangen.

 

  1. Ich habe meine eigene Yogapraxis etwas mehr beobachtet.
  2. Ich habe geschaut welche Asanas sich bei mir immer wiederholen
  3. Welche Übungen tun mir besonders gut
  4. Worauf liegt ganz allgemein mein Fokus in meiner Praxis? Will ich ein Sixpack? mehr Kondition? sollen sich Körper und Seele vereinen? Brauche ich einfach nur Entspannung und tiefen Atem? Welches Ziel verfolge ich?
  5. Was möchte ich meinen Schülern mitgeben, wie sollen sie die Stunde verlassen?
  6. Wie lange möchte ich unterrichten?
  7. Möchte ich mit oder Ohne Musik unterrichten?

Als ich mir diese Fragen beantwortet habe,,, ging es ganz von alleine.

Bei meinen Yogastunden steht die tiefe Atmung, das Herzöffnen, das loslassen, die Mobilisation der Wirbelsäule und das Fokussiert sein sehr im Vordergrund.

Ich fange immer gerne mit einer kleinen Meditation an und mobilisiere dann mit ein paar einfachen Sonnengrüßen.

Dann kommen meine Asnanas: Herzöffner, stabilisierungs Übungen wie das Boot, Fokusübungen wie der Baum, Asnanas zum loslassen wie die sitzende Vorbeuge, Drehhaltungen zu mobilisation der WS.

Danach mache ich gerne eine Umkehrhaltung wie z.b die Kerze mit Block und eine Endentspannung, das Savasana.

Ich habe mir einen Spickzettel gemacht, wo ich mir die Asanas in der Reihenfolge aufgeschrieben habe, wie ich sie unterrichten wollte. Das hat MIR unheimlich gut geholfen.

Ganz wichtig war für mich auch, mir klar zu machen, dass mein Unterricht nicht JEDEM Schüler gefallen kann, muss und wird! Davon habe ich mich schon sehr früh verabschiedet…Für jeden Schüler gibt es den passenden Lehrer!!!

 

Das ist meine ganz persönliche Yogapraxis und so habe ich meine erste Stunde auch aufgebaut.

Da man am Anfang je evtl. etwas Aufgeregt ist, kann ich meine Methode sehr empfehlen, da es mir so unheimlich leicht fiel zu unterrichten.

Jetzt wo ich schon des öffteren Unterrichtet habe, mache ich auch ich  spontan einfach worauf ich Lust habe, entwickelt meine Stunde weiter oder mache einfach mal was ganz anderes.

Doch für den Anfang hat mir meine Methode eine Stunde aufzubauen total geholfen.

Das ist jetzt natürlich nichts statisches, so wie ich mich verändere und entwickle, werden das natürlich auch meine Stunden.

Also falls Du anfängst zu unterrichten und noch nicht genau weißt wie…dann versuche es doch einfach mal mit meiner Methode.

 

Jetzt hab noch einen wunderschönen Tag und genieße ihn

 

bleib gesund

Deine Miri

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