Das Boot – im Sanskrit Navasana, oder wie wir lernen, Träume und Ziele umzusetzen.

Wie ich meine Träume und Ziele fokussiere, habe ich Dir in diesem Post erzählt.http://mirisway.de/wie-yoga-mir-dabei-hilft-meine-ziele-zu-verfolgen/

Heute möchte ich Dir noch eine Yogaübung zeigen, die dich darin unterstützt, diese Ziele auch in Angriff zu nehmen. Die Vorhaben genauestens vor Augen zu haben und den Blick auf diese zu richten, ist nämlich noch nicht der ganze Weg, um etwas auch wirklich in die Tat umzusetzen.

Du kennst das bestimmt. Du weißt eigentlich genau, was du willst und wie dein Weg aussehen soll – aber du findest einfach nicht den richtigen Anfang und die innere Stärke, um endlich loszulegen?!

Dann befindest Du dich noch zu sehr im Kopf und hast deine innere Kraft, dein Mula Bandha und deine Mitte noch nicht ausreichend gestärkt. Es ist das Zentrum der Kraft, das dir hilft, deine Ziele auch wirklich umzusetzen.

Mula Bandha bedeutet Wurzel/Basis und gibt Dir Festigkeit und Stabilität. Und um diese zu setzen, musst Du in der Einatmung deinen Beckenboden anspannen. Das ist in etwa so ein Gefühl, als wenn Du Wasserlassen musst, es aber anhalten musst.

Der Punkt der Muskelkontraktion liegt zwischen dem Geschlechtsorgan und dem After. Es ist die Kontraktion des Dammmuskels.

 

Mula Bandha

 

Du ziehst dabei dein Steißbein nach unten und vorne – dabei wird Dein unterer Rücken lang, die Lendenwirbel werden stabilisiert und Fehlhaltungen vorgebeugt. Gleichzeitig richtest du Deine Brustwirbelsäule auf und Dein Brustbein strebt nach vorne oben.

Diese Übung solltest Du IMMER während des Bootes machen, um die nötige Stabilität zu erlangen.

Jetzt zeige ich dir Schritt für Schritt, wie Du in das Boot gehst.

 

 

 

1. Du setzt dich mit angewinkelten Beinen auf Deine Matte. Spanne einatmend Dein Mula Bandha an, und hebe gleichzeitig deine angewinkelten Beine etwas an. Wenn deine Bauchmuskulatur noch nicht so gekäftigt ist, dann unterstütze diese, in dem du deine Beine mit deinen Händen unter den Kniekehlen stabilisierst. Dabei unbedingt darauf achten, dass der Rücken gerade ist und das Brustbein nach vorne oben strebt.

 

 

 

2. Wenn Du etwas weiter gehen möchtest, dann kannst Du jetzt Deine Hände von den Kniekehlen nehmen und die Kraft in deiner Körpermitte spüren. Deine Handinnenflächen zeigen nach innen zueinander.

 

 

3. Für das volle Boot setzte einatmend noch einmal ganz bewusst dein Mulah Bandha und strecke nun deine Beine komplett aus. Wie immer wichtig: der gerader Rücken, Brustbein nach oben vorne. Handinnenflächen zeigen zueinander. Und: Das ATMEN NICHT VERGESSEN.

4. Baue diese Übung regelmäßig in deine Yogapraxis ein, und Du wirst sehen, wie Du immer mehr Kraft und Stärke erlangst, Dinge anzupacken.

Ich hoffe, dass Dir meine kleinen Tipps helfen, deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen.

Jetzt wünsche ich Dir noch einen starken, gekräftigten und fokussierten Sonntag.

Und immer daran denken… Aaaaatmen!

Deine Miri

bleib Gesund

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4 Kommentare

  1. Hi Miri,

    dein Blog ist toll und deine Rezepte sind alle supi lecki! 😉

    Aber jetzt mal was anderes: ich suche nach einer Yoga Übung gegen Verstopfung, mit der ich dann doch leider immer wieder zu kämpfen (und krämpfen, röfelchen 😉 ) habe. Der Pfau und die Bauchbresse helfen ganich, auch wenn die Bauchpresse ab zu und entlastenden kleinen Fürzchen führt (mache ich nur alleine daheim, dann hörts keiner *megaweglach* *rotwerd*).

    Grüßli,
    Kerstin

    1. Entschuldige Bitte, dass ich dir jetzt erst antworte. Also, mal unabhängig von Yogaübungen…kann ich Dir empfehlen, jeden Morgen auf nüchternen Magen ein großes Glas warmes Wasser zu trinken. Das hat bei mir Wunder bewirkt. Seit dem ich das mache, habe ich keinerlei Probleme mehr in der Hinsicht. Dann würde ich dir den Drehsitz empfehlen und sowieso alle Twist Übungen. Dann versuche es mal noch mit dem Schmetterling. Beine grätschen und nach vorne beugen…wichtig ist dabei, dass Du deine Luft komplett ablässt. Sowieso, kannst Du mit der Atmung ganz viel machen. Wenn wir gestresst sind und flach atmen…halten wir auch unsere Verdauung davon ab zu funktionieren. Atme also immer schon fließend in den Bauch hinein und dein Darm wird immer schön massiert. Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen. Lg Miri

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